Aufbruch zur Bauherren-Gelassenheit

Archiv 2010

» Der erste ausgezeichnete Betrieb in Hessen

(29.11.10) Baumgarten erhält Gütezeichen zur Erstellung von Ingenieurholzbauten.
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(29.11.10) Baumgarten erhält Gütezeichen zur Erstellung von Ingenieurholzbauten
Weyhers. Nachdem das Unternehmen Baumgarten vor zwei Jahren bereits das Gütesiegel für Holzhausbau erhalten hatte, wurde der Weyherser Baufirma nun als erstes Unternehmen in Hessen das Gütezeichen zur "Erstellung von Ingenieurholzbauten" verliehen. Durch diese Auszeichnung der Gütegemeinschaft Holzbau Ausbau Dachbau (GHAD) werden die hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens garantiert.
Durch ein dichtes Netz stetiger Eigen- und neutraler Fremdüberwachung wird durch das RAL-Gütezeichen die zuverlässige Einhaltung eines hohen Qualitätsanspruches sichergestellt. Volker Baumgarten verdeutlicht: „Durch diese Anerkennung wird unseren Kunden die stetig gute Qualität bei ihrem Bauvorhaben gewährleistet."

BU: Freuen sich über die Zertifizierung: Bautechniker Dieter Wagner (links) und Geschäftsführer Volker Baumgarten.
(Veröffentlichungen: Fuldaer Zeitung, Fuldaer-Nachrichten, Osthessen-News, Marktkorb, Fulda Aktuell)

» Einweihung der 3-Feld-Sporthalle in Bad Nauheim

(26.11.10) Neue Halle erfüllt Anforderungen an Passivhausstandard - Investitionen in Höhe von 3 Millionen Euro
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Einweihung der 3-Feld-Sporthalle Bad Nauheim

(26.11.10) Neue Halle erfüllt Anforderungen an Passivhausstandard - Investitionen in Höhe von 3 Millionen Euro. Bad Nauheim ... Die Gesamtinvestitionskosten für die neue Sporthalle betrugen rund 3 Millionen Euro. Für die neuen Sportgeräte sind etwa 105000 Euro veranschlagt. Der Wetteraukreis bezuschusst den Hallenneubau mit 1,5 Millionen Euro. Drei Sportfelder, die durch elektrisch betriebene Vorhänge voneinander getrennt werden können, stehen den Benutzern zur Verfügung. Lässt man die Trennvorhänge oben, entsteht ein großes Feld, das die Orignialmaße für Basketball, Handball oder auch Volleyball bietet.

Die Ausstattung der Sportgeräte erfolgte in Abstimmung mit der Schulleitung und den Sportlehrern der Ernst-Ludwig-Schule sowie dem Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft des Wetteraukreises. So stehen den Jugendlichen beispielsweise ein Trampolin, Reckstangen oder Barren ebenso zur Verfügung wie Tore, Basketballkorbanlagen und Tischtennistische. Außerdem verfügt die Halle über eine sieben Meter hohe Kletterwand.

Sechs Umkleiden mit Dusch- und Waschräumen, drei Lehrerumkleiden, eine Behindertentoilette sowie weitere Nutz- und Geräteräume runden das Raumangebot ab.
Die Halle mit einer Grundfläche von 40 mal 46 Metern und einer Außenhöhe von neun Metern ist in Holzrahmenbauweise errichtet und erfüllt zudem die Anforderungen an den Passivhausstandard. Eine entsprechende Zertifizierung ist in Arbeit. Das Dach ist im vorderen Anbau teilweise begrünt, und das Wasser, das aus den Duschen kommt, wird in einer solaren Brauchwasser-Anlage erwärmt.

Als Generalunternehmer hat das Unternehmen Baumgarten aus dem osthessischen Weyhers nach einer Bauzeit von elf Monaten die Passiv-Sporthalle mit Gründach fertiggestellt. Man habe nicht nur eine äußerlich ansprechende Halle erstellt, sondern bei diesem Bauwerk auch das Augenmerk auf einen geringen Energieverbrauch gerichtet. Die Ausstattung beinhalte daher eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Wärmegewinnung erfolgt aus der Beleuchtung; über Solarkollektoren wird die Warmwasser-Versorgung sichergestellt.

Als moderner Holzbaubetrieb berücksichtigt Baumgarten die Besonderheiten des Baustoffes Holz und ökologische Aspekte. Im Gegensatz zur Fertighausindustrie mit vorgefertigten Konzepten und Modulen biete das 60-köpfige Team individuellen Holzbau. Für seine guten Leistungen habe das Unternehmen als erstes in Hessen das Gütezeichen zur "Erstellung von Ingenieurholzbauten" verliehen bekommen.

(Veröffentlichungen: Wetterauer Zeitung)

» Karrierechancen im Handwerk entdecken

(09.11.10) Kooperationsvereinbarung zwischen Baumgarten und Anne-Frank Schule Gersfeld. Weyhers. Dass ein handwerklicher Beruf Spaß macht, konnten jetzt die Schüler der Praxisklasse SchuB der Anne-Frank-Schule in Gersfeld hautnah anlässlich eines Berufserkundungstags im Unternehmen Baumgarten in Weyhers erleben.
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(09.11.10) Kooperationsvereinbarung zwischen Baumgarten und Anne-Frank Schule Gersfeld.
Weyhers. Dass ein handwerklicher Beruf Spaß macht, konnten jetzt die Schüler der Praxisklasse SchuB der Anne-Frank-Schule in Gersfeld hautnah anlässlich eines Berufserkundungstags im Unternehmen Baumgarten in Weyhers erleben. Die Idee zu dieser außergewöhnlichen Unterrichtsform hatte Klassenlehrer Andreas Stengel gemeinsam mit dem Weyherser Unternehmen entwickelt. Mit einer Kooperationsvereinbarung wurde jetzt das Projekt „Schule - Wirtschaft" weiter gefestigt.
„Mit diesem praktischen Einblick in den Berufsalltag eines Zimmermanns möchten wir den Schülerinnen und Schülern Mut machen und sie neu motivieren. Denn eines ist klar: Die Chancen für Erfolg im Beruf sind nicht nur abhängig vom Schulabschluss, sondern vielmehr von dem persönlichen Engagement jedes Einzelnen", betont Stengel, der das Weyherser Unternehmen ganz bewusst ausgewählt hatte: „Besonders beeindruckt haben mich die gelebte Unternehmensphilosophie und das System der Teambildung. Deshalb bietet sich der Betrieb meiner Ansicht nach ideal an, um gemeinsame Projekte umzusetzen."
Die Ziele der kürzlich abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung sind klar: Eine Erhöhung der Ausbildungsqualität, die Förderung der fachlichen Beratung der Lehrkräfte, die Vermittlung ökonomischer Bildung und gemeinsame Konzeptausarbeitung stehen im Blickpunkt.
Unterstützt wird Stengel aus den Reihen des Unternehmens durch  Volker Hank.

Bildunterschrift: Mit Eigeninitiative hoch hinaus: Die Praxisklasse SchuB der Anne-Frank-Schule lernte bei Baumgarten mit Volker Hank (links) und Klassenlehrer Andreas Stengel (Zweiter von links) den Beruf des Zimmermanns kennen.
Foto: Carina Lauer

(Veröffentlichungen: Fuldaer Zeitung, Fuldaer Nachrichten, Fulda Aktuell, Marktkorb)

» Alexander Kümmel unter den Besten in Hessen und Thüringen

(28.10.10) Glückwünsche für Auszubildenden der Firma Baumgarten. Weimar/Weyhers. Junge und motivierte Auszubildende des Bauhauptgewerbes für ihre guten Leistungen zu belohnen – das steht als Ziel hinter dem Förderpreis „Bester Lehrling Bau – Hessen + Thüringen“, der jetzt in Schloss Ettersburg bei Weimar bereits zum dritten Mal vergeben wurde. Lieblingssport widmen
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(28.10.2010) Glückwünsche für Auszubildenden der Firma Baumgarten.

Weimar/Weyhers. Junge und motivierte Auszubildende des Bauhauptgewerbes für ihre guten Leistungen zu belohnen - das steht als Ziel hinter dem Förderpreis „Bester Lehrling Bau - Hessen + Thüringen", der jetzt in Schloss Ettersburg bei Weimar bereits zum dritten Mal vergeben wurde.

In diesem Jahr kann sich Zimmerer Alexander Kümmel aus Poppenhausen, der seine Ausbildung im Weyherser Unternehmen Baumgarten absolviert hat, über den respektablen fünften Platz freuen und gehört damit zu den besten sechs Lehrlingen des Bauhauptgewerbes in Hessen und Thüringen. Gemeinsam mit Ausbilder Martin Schulz-Lindt von der Fuldaer Ferdinand-Braun Schule nahm er seine Urkunde aus den Händen des Thüringer Ministers für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, entgegen.

Der Preis wird einmal jährlich an die besten Schülerinnen und Schüler sowie die dazugehörenden Bildungseinrichtungen aus Hessen und Thüringen verliehen und ist jeweils mit einem Preisgeld zwischen 2000 und 250 Euro sowie einer Urkunde verbunden. Gestiftet wurde das Preisgeld erneut vom Initiator und Sponsor des Förderpreises, dem Bauunternehmen Krieger und Schramm in Dingelstädt. Hintergrund: Jede berufsbildende Schule aus Hessen und Thüringen, die Lehrlinge im Bauhauptgewerbe ausbilden, kann ihre besten Schüler vorschlagen. Dazu zählen nur Lehrlinge der aktuellen Abschlussklassen - in diesem Jahr Lehrlinge, die 2010 nach dreijähriger Ausbildung beziehungsweise im vierten Quartal des Jahres 2009 nach verkürzter Ausbildung ihre Abschlusszertifikate in Händen halten.

(Veröffentlicht in Marktkorb, Osthessen-News, Fuldaer Nachrichten)

» Skateboarder und Basketballer haben jetzt ein Dach über dem Kopf

(19.10.10) Großzügiges Sponsoring von Unternehmen Baumgarten für Sporthalle Weyhers. Schönwetter für Skateboarder und Basketballer: Ob Dauerregen, Hagel oder Schnee - dank einer enormen Unterstützung des Unternehmens Baumgarten in Höhe von rund 250 000 Euro können sich Jugendliche seit kurzem auf dem Sportplatz in Weyhers zu jeder Zeit ihrem Lieblingssport widmen
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(19.10.2010) Großzügiges Sponsoring von Unternehmen Baumgarten für Sporthalle
Weyhers. Schönwetter für Skateboarder und Basketballer: Ob Dauerregen, Hagel oder Schnee - dank einer enormen Unterstützung des Unternehmens Baumgarten in Höhe von rund 250 000 Euro können sich Jugendliche seit kurzem auf dem Sportplatz in Weyhers zu jeder Zeit ihrem Lieblingssport widmen. Denn: Sponsor und Senior-Chef Otto Baumgarten baute eine großzügige Halle rund um den bereits etablierten „Skate-Platz". Schlechtes Wetter macht damit den Skateboardern und Basketballern künftig keinen Strich mehr durch die Rechnung.

Entsprechend positiv ist die Resonanz der Jugendlichen: „Die Halle ist überaus gut besucht. Jeden Tag kommen Sportbegeisterte und verbringen hier gemeinsam ihre Freizeit", erklärt Egon Mehler vom Sportverein Weyhers. Der Platz ist nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Veranstaltungen nunmehr ganzjährig nutzbar. Darüber hinaus ist jetzt zusätzlich eine neue Rampe in Arbeit, um den jungen Sportlern noch mehr Abwechslung zu bieten.

Die Halle, die sich komplett öffnen und schließen lässt, ist mit einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach ausgerüstet und erfüllt damit auch wirtschaftlich ihren Zweck: Die so gewonnene Energie wird zurück in das öffentliche Netz eingespeist und spart rund 70000 Kilogramm Co² ein.

Neben einem nutzbaren Technik- und Lagerraum hat die Halle laut Initiator Otto Baumgarten noch einen weiteren positiven Effekt: „Jugendliche werden auf diese Weise von der Straße weggeholt. Zuvor hatten die Skater ihre Rampen mitten auf der Straße in einer verkehrsberuhigten Zone aufgebaut. Folglich blieben Sachbeschädigungen und Lärmbelästigungen nicht aus." Umso erfreuter zeigten sich Egon Mehler, Mitglied im Vorstand des Sportvereins, und Bürgermeisterin Brigitte Erb. Die Rathauschefin lobte: „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, den Skaterplatz auf das Gelände des Sportplatzes zu verlegen. Dank der Spende des Unternehmens Baumgarten und die vom Sportverein erbrachten Eigenleistungen zur Errichtung der Halle über der Skaterbahn, ist die optimale Lösung für alle Beteiligten gefunden."

(Veröffentlicht in Fuldaer Zeitung, Osthessen-News, Fuldaer Nachrichten, Marktkorb)

» Ausbildungsstart 2010

(25.09.2010) Eindrucksvoll in Szene gesetzt präsentieren sich die Azubis der Baumgarten GmbH aus Weyhers: ...
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Ausbildungsstart Baumgarten 2010

(25.09.2010) Eindrucksvoll in Szene gesetzt präsentieren sich die Azubis der Baumgarten GmbH aus Weyhers: (von links) die Zimmermänner Jan Gerhardt, Alexander Apel, Lukas Happel, die Bauzeichnerin Melissa Wirsing, die Bürokauffrau Vanessa Wenzel, Felix Schmitt, Tobias Kreß und Benedikt Müller, die ebenso den Beruf des Zimmermanns erlernen.

(Veröffentlicht in Fuldaer Zeitung, 25.09.2010)

» "Lang gehegter Wunsch" - Richtfest für neue Zweifelderhalle im Schulviertel

(10.09.2010, Osthessen News) Hünfeld - Durch den Neubau einer Zweifelderhalle im Hünfelder Schulviertel werden sich die Bedingungen für den Schul- und Vereinssport in Hünfeld und darüber hinaus deutlich verbessern.
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Richtfest Sporthalle Hünfeld

(10.09.2010, Osthessen News) Hünfeld - Durch den Neubau einer Zweifelderhalle im Hünfelder Schulviertel werden sich die Bedingungen für den Schul- und Vereinssport in Hünfeld und darüber hinaus deutlich verbessern. Am vergangenen Dienstag wurde Richtfest gefeiert, die Fertigstellung ist für das kommende Frühjahr vorgesehen. Bisher sind bei veranschlagten Gesamtkosten in einer Größenordnung von 3,1 Millionen Euro Aufträge im Wert von 1,9 Millionen Euro vergeben worden.
Die neue Sporthalle ist organisatorisch der Paul-Gerhardt-Schule in Hünfeld zugeordnet, weshalb Schulleiterin Sabine Parr die Begrüßung der zum Richtfest geladenen Gäste übernommen hatte. Ein besonderer Willkommensgruß der Schulleiterin galt Landrat Bernd Woide, dessen großen persönlichen Einsatz der Neubau zu wesentlichen Teilen zuzuschreiben sei. Landrat Woide betonte, dass zwischen alle Beteiligten sehr schnell Einigkeit über die Notwendigkeit von zusätzlichen Hallenkapazitäten im Hünfelder Schulviertel geherrscht habe, nachdem die Fördermittel von Bund und Land zur Überwindung der Wirtschaftskrise die finanziellen Möglichkeiten hierfür eröffnet hätten. Woide zeigte sich besonders erfreut, dass von 14 bisher vergebenen Aufträgen zwölf an heimische Unternehmen gegangen seien.
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» Millimeterarbeiten in XXL-Dimensionen

(13.08.2010) 23 Meter lange Holzbalken für Bau der neuen Sporthalle in Hünfeld. Auf Baustellen geht es bei weitem nicht immer nur um schwergewichtige Arbeiten, die in Tonnen gemessen werden und viel Manpower erfordern. Ganz im Gegenteil: Dass hier Feinjustierungen und Millimeterarbeit gefragt sind, diesen Beweis liefern die Mitarbeiter des Unternehmens Baumgarten aus Weyhers
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Hünfeld. Auf Baustellen geht es bei weitem nicht immer nur um schwergewichtige Arbeiten, die in Tonnen gemessen werden und viel Manpower erfordern. Ganz im Gegenteil: Dass hier Feinjustierungen und Millimeterarbeit gefragt sind, diesen Beweis liefern die Mitarbeiter des Unternehmens Baumgarten aus Weyhers: Anlässlich des Baus der neuen Sporthalle in Hünfeld zeigen die Handwerksmeister, dass sie auch bei Übergrößen den Blick für Feinheiten haben müssen, um die XXL-Baumaterialien - wie bis zu 23 Meter lange Holzbalken für die Dachkonstruktion der Halle - möglichst unversehrt und millimetergenau vom Schwertransporter an die gewünschte Position - in diesem Fall auf das Dach der Turnhalle - zu manövrieren.
„Das ist nicht immer ganz leicht, gerade wenn erschwerende Witterungsbedingungen wie starker Regen oder Wind hinzukommen", weiß Polier René Lotz. Er sorgt dafür, dass auf der Baustelle alles nach Plan läuft. Zusammen mit seinen Kollegen vom Unternehmen Baumgarten arbeitet er derzeit an der Dachkonstruktion der Halle. Äußerste Akribie ist auch deshalb wichtig, weil die Balken, wie in vielen anderen Turnhallen, von unten zu sehen sein werden. Um Verschmutzungen oder gar Kratzer auf der Oberfläche des Holzes zu vermeiden, tragen die Arbeiter während dieser Bauphase sogar Überschuhe.
Für die Fertigstellung der Dachkonstruktion sind drei bis vier Wochen angesetzt. Der Polier erklärt mit einem Augenzwinkern: „Egal bei welchem Wetter, wir sind vor Ort. Manchmal ist dieser Beruf eine echte Herausforderung - eine Aufgabe für ganze Kerle. Gerade an Tagen, an denen die überdimensionalen Bauteile geliefert werden, arbeiten wir von 7 Uhr morgens bis abends um 23 Uhr."

(Veröffentlicht auf Osthessen-News, Homepage Fulda Aktuell, Fuldaer Nachrichten)

» Toralf Schließer geht beruflich und privat hoch hinaus

(07.07.2010) Der Diplom-Ingenieur hat bereits zweimal den Watzmann bestiegen. Ebersburg-Weyhers. „Probleme muss man frühzeitig erkennen und in der Lage sein, sie umgehend zu lösen.“ Mit seinem Lebensmotto ist Toralf Schließer bisher nicht nur in seinem Beruf als Holztechniker im Weyherser Unternehmen Baumgarten.
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Zweimal Watzmann bestiegen

(07.07.2010) Ebersburg-Weyhers „Probleme muss man frühzeitig erkennen und in der Lage sein, sie umgehend zu lösen." Mit seinem Lebensmotto ist Toralf Schließer bisher nicht nur in seinem Beruf als Holztechniker im Weyherser Unternehmen Baumgarten gut gefahren, sondern schafft es auch im Privaten bis in schwindelerregende Höhen. Bereits seit mehr als acht Jahren ist der gebürtige Sachse für Baumgarten tätig. Der gelernte Diplom-Ingenieur begann seine Arbeit im Unternehmen als Konstrukteur. Inzwischen ist er im Büro für die Klärung und Abwicklung von Aufträgen zuständig und kümmert sich um ein reibungsloses Zusammenwirken zwischen Mitarbeitern und Kunden.

Die manchmal etwas eingeschränkte Bewegung im Berufsleben gleicht der Künzeller mit unterschiedlichen Outdoor-Sportarten aus. Schließer war schon als kleines Kind viel mit seinen Eltern im Erzgebirge unterwegs. Dort entwickelte sich auch die Begeisterung fürs Skifahren, Wandern und Radfahren. Seine Leidenschaft für das Klettern entdeckte der 38-Jährige jedoch erst nach seinem Studium. „Ich habe vor rund zehn Jahren durch puren Zufall damit angefangen." Die Arbeit zog ihn nach Sonneberg in Thüringen. Um vor Ort schnell neue Bekanntschaften zu schließen, stattete der Diplom-Ingenieur dem ortsansässigen Alpenverein, der sich jeden Montag in einem alten Steinbruch traf, einen Besuch ab. Mit dem ersten Zusammentreffen war seine Neugierde für den Klettersport geweckt.

Inzwischen führte ihn sein Hobby unter anderem nach Thüringen, in die Fränkische Schweiz und in die Alpen, wo er bereits zweimal der Watzmann erklommen hat. Solche Touren sind nur mit passender Ausrüstung möglich, weiß er aus Erfahrung. „Kletterschuhe muss man sich vorstellen wie Formel 1-Reifen. Sie sind der wichtigste Bestandteil einer professionellen Ausstattung", erklärt der Holztechniker. Für die im Sommer geplante Tour, die eine spezielle Gletscher-Ausbildung  inklusive Spaltenbergung und Sicherung auf Eis beinhaltet, ist daher anderes Schuhwerk nötig, als für kurze Abstecher in die Kletterhalle. Regelmäßige Übungseinheiten sind wichtig, um nicht aus dem Training zu kommen - zwei bis drei Mal pro Woche ist Toralf Schließer aktiv, allerdings ohne Zwang. „Sonst verliert man schnell den Spaß daran", kommentiert der Baumgarten-Mitarbeiter und ergänzt: „Ich erlebe dabei immer wieder aufs Neue, dass dieser Sport fit macht für die Aufgaben im Berufsleben. Man muss sich auf sich selbst konzentrieren, da ist kein Platz für andere Gedanken, weil es sonst schnell gefährlich werden kann. Auf diese Weise kann man völlig abschalten und hinterher wieder konzentriert ein neues Projekt planen und durchführen."

(Veröffentlicht im Marktkorb, 07.07.2010)

» Prinzipien der Selbstorganisation

(14.05.2010, Strategie Journal) Innovation nach innen: Schritt für Schritt zur Prozess-Spezialisierung Ein Musterbeispiel für ein selbstorganisiertes Unternehmen ist die Baumgarten GmbH. Volker Hank beschreibt im Gespräch mit Thomas Rupp worauf es in der Praxis ankommt.
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(14.05.2010, Strategie Journal) Innovation nach innen: Schritt für Schritt zur Prozess-Spezialisierung
Ein Musterbeispiel für ein selbstorganisiertes Unternehmen ist die Baumgarten GmbH. Volker Hank beschreibt im Gespräch mit Thomas Rupp worauf es in der Praxis ankommt.

Die Baumgarten GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen bei Fulda und beschäftigt gegenwärtig 57 Mitarbeiter. Das Unternehmen wurde 1857 erstmals als Sägewerk erwähnt. 110 Jahre später gründete der heutige Seniorchef, Otto Baumgarten, eine klassische Zimmerei. Seit Mitte der 90er-Jahre bietet das Unternehmen in Kooperation mit Subunternehmern schlüsselfertige Holzhäuser an. Die sechs Geschäftsfelder sind der Bau und die Sanierung von Wohnhäusern, Gewerbeimmobilien und öffentlichen Gebäuden. Hauptzielgruppe sind Architekten mit lokalem Schwerpunkt.In den 90er-Jahren liefen die Geschäfte bestens. Seit der Jahrtausendwende schlich sich ein Gefühl ein, dass etwas „nicht stimmt". Ab dem Jahr 2006 machten sich Liquiditätsengpässe bemerkbar und man suchte erstmalig Hilfe bei externen Beratern. Über Heinz Grote, den Erfinder des KOPF-Systems, kam man an Ernst Weichselbaum. Der Berater aus Österreich stellte daraufhin das gesamte Unternehmen auf den Kopf und ließ keinen Stein auf dem anderen. Mit durchschlagendem Erfolg, d.h. einer Produktivitätssteigerung von über 50% und einer annähernden Verdoppelung des Umsatzes in drei Jahren. (Strategie Journal)

Gesamter Artikel als PDF-Download:

» „Ausfälle und Stagnation gibt es nicht mehr“

(17.04.2010) Nachhaltiges Arbeiten durch eine innovative Personalstruktur bei Baumgarten. Buchen und Eichen, Weidenkätzchen und Kastanien, Gärtner und Förster - was sich wie die Bestandsaufnahme eines Waldes anhört, ist vielmehr die Teamstruktur im Unternehmen Baumgarten in Weyhers.
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(17.04.2010) Nachhaltiges Arbeiten durch eine innovative Personalstruktur bei Baumgarten

Buchen und Eichen, Weidenkätzchen und Kastanien, Gärtner und Förster - was sich wie die Bestandsaufnahme eines Waldes anhört, ist vielmehr die Teamstruktur im Unternehmen Baumgarten in Weyhers. Hier wird schon heute ein zum Teil revolutionäres, auf jeden Fall zukunftsorientiertes Personalkonzept im Sinne der Nachhaltigkeit umgesetzt: Selbstorganisation und Eigenverantwortung aller Mitarbeiter stehen dabei im Blickpunkt. Zwar gibt es noch eine Geschäftsleitung, diese hat jedoch ihre Befugnisse zu einem guten Teil abgegeben. Stattdessen organisieren sich zwei Führungsteams - Gärtner und Förster - sowie drei Verkaufsteams - Buche, Eiche und Lärche - und vier Montageteams - Pilz, Weidenkätzchen, Kastanie und Waldmeister - völlig autark. Konsequenterweise erhalten alle Mitarbeiter inzwischen auch eine Gewinnbeteiligung.

Wie kam es zu dieser Umstrukturierung? „Das haben wir einem ,Puma' zu verdanken", witzelt Volker Hank vom Team Förster und meint mit Puma den Kerngedanken, unter dem Baumgarten diese Neuerung eingeführt hat: „Prozess-Umstellung mit Anspruch". Hier ist der Name Programm: „Der Puma ist stark, dynamisch und mutig - das Bild passt. Die Mitarbeiter sollten sich schon von Anfang an mit der Umstellung identifizieren. Daher haben wir gemeinsam diesen Namen ausgesucht", ergänzt Volker Baumgarten.

Sein Vater erinnert sich: „Auslöser war die wirtschaftliche Situation: Bis Ende der 90er Jahre hatten wir ein gut florierendes Geschäft, ab dem Jahr 2000 fingen die Probleme an. Die Lösung hatte der Unternehmenscoach Ernst Weichselbaum parat, der uns klar machte, dass zwar die Arbeiten tiptop und professionell ausgeführt werden, der Informationsfluss untereinander jedoch stockt. Da es seit jeher unser Ziel ist, keine zufriedenen, sondern begeisterte Kunden zu haben, musste etwas passieren." Nachhaltige Umstrukturierung lautete das Zauberwort.

So müssen Urlaubsanträge nicht mehr bei der Geschäftsleitung eingerecht werden, sondern die Absprachen erfolgen innerhalb der Teams. Grundregel: 60 Prozent eines Teams sollte immer anwesend sein. Außerdem können in Stoßzeiten auch Kollegen untereinander ausgeliehen werden. „Generell gilt: Das Team ist als Ganzes für die Erledigung eines Auftrags zuständig. Keiner geht vorher. So stellen wir sicher, dass die Arbeit auf allen Schultern gleichmäßig verteilt wird und die Leistung immer gleich bleibt. Das verhindert Ungerechtigkeiten und stärkt den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern", betont Geschäftsführer Volker Baumgarten.

Herzstück der Arbeit ist eine umfangreiche Datenbank, auf die jeder einzelne Mitarbeiter Zugriff hat. „Das ist quasi unsere Bibel, in der alle Aufträge bis ins kleinste Detail aufgeführt sind.

- von der Materialbeschaffung über die Anliefertermine an der Baustelle bis hin zur Montage, vom Auftragsvolumen über die Kosten der Einzelposten bis hin zur Stundenanzahl, die für jeden einzelnen Arbeitsschritt vom Mitarbeiter X benötigt wird." Die Gesamtliste umfasst aktuell 16 000 Zeilen. Der Vorteil von so viel Bürokratie? „Ausfälle oder Stagnation gibt es nicht mehr. Bei Krankheit oder Urlaub eines Mitarbeiters weiß trotzdem jeder, was zu tun ist. Wir können täglich Bilanzen auslesen und sehen, ob wir im kalkulierten Kostenrahmen bleiben. Ebenso kann der Kunde zu jeder Zeit erfragen, wie weit sein Bauvorhaben gediehen ist", zeigt sich auch Senior-Chef Otto Baumgarten von der innovativen Arbeitsstruktur überzeugt. „Bürokratie ist die Verwaltungsarbeit, hinter der kein direkter Nutzen steht. Für uns ist der positive Effekt aber gewaltig."

Übrigens sind selbst die Namen der Teams mit Sinn und Verstand gewählt: Gärtner und Förster zum Beispiel leitet sich vom Unternehmensnamen Baum-Garten ab: Förster kümmern sich um den Waldbestand, Gärtner pflanzen und gestalten. Beide Führungsteams tragen dafür Sorge, dass der sogenannte „OK"-Punkt funktioniert - die Nahtstelle zwischen Auftragserlangen und Vertragserfüllung. „Den Ausspruch ,Fangt einfach schon mal an' hört man bei uns nicht. Am OK-Punkt dürfen keine Fragen mehr offen sein, so dass die handwerklichen Arbeiten ohne Rückfragen der ausführenden Mitarbeiter beginnen können. Damit vermeiden wir unproduktive Arbeitsstunden und das Nachbessern. Unser Motto lautet: Vorbeugen ist besser als heilen."

www.baumgarten-bauen.de

(Veröffentlicht in Fuldaer Zeitung, 17.04.2010)

» Aufbruch zur Bauherren-Gelassenheit

(17.03.2010, IHK-Zeitung) „Unsere Bauherren schlafen einfach besser - Aufbruch zur Bauherrengelassenheit": Unter diesem Motto präsentierte Volker Baumgarten, Geschäftsführer der Baumgarten GmbH in Ebersburg-Weyhers, den Wirtschaftsjunioren kürzlich das mittelständische Unternehmen aus Weyhers mit zirka 55 Mitarbeitern und rund 150-jähriger Geschichte
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Besuch der Wirtschaftsjunioren bei Baumgarten

(17.03.2010, IHK-Zeitung) „Unsere Bauherren schlafen einfach besser - Aufbruch zur Bauherrengelassenheit": Unter diesem Motto präsentierte Volker Baumgarten, Geschäftsführer der Baumgarten GmbH in Ebersburg-Weyhers, den Wirtschaftsjunioren kürzlich das mittelständische Unternehmen aus Weyhers mit zirka 55 Mitarbeitern und rund 150-jähriger Geschichte. Aus dem traditionellen Handwerk kommend, ist Baugarten heute ein moderner Familienbetrieb mit erfahrenen Architekten, Bauingenieuren, Statikern, Zimmermeistern, Dachdeckermeistern, Zimmerern, Dachdeckern, Maurern, Schreinern, Schlossern und Malern. Hohe Beratungskompetenz, fachliches Know-how, Kundenfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und die Liebe zum Beruf zeichnen die Mitarbeiter aus. Vom Keller bis zum Dach führt das Unternehmen alle Gewerke aus - bis zur schlüsselfertigen und termingerechten Übergabe zum Festpreis.

Die Wirtschaftsjunioren hatten Gelegenheit, tief hinter die Kulissen zu blicken. Die Veränderungsprozesse der vergangenen Jahre wurden auf höchst informative Art und Weise vor Augen geführt. „ Es hat uns begeistert, wie mit Mut, Herz und Verstand der ganzen Belegschaft eine unglaubliche Erfolgsgeschichte in Bewegung gesetzt wurde, die noch lange kein Ende hat", zieht Kreissprecher Markus Schmitt Bilanz.

Das Thema Natur spielt im Unternehmen übrigens eine ganz entscheidende Rolle. Der Rohstoff Holz ist nicht nur der Werkstoff Nummer eins in der Verarbeitung. Die Reste, die beim Zuschnitt und auf den Baustellen anfallen, werden übers Jahr gesammelt. Während der kalten Tage dienen sie als Brennstoff zur Wärmegewinnung. Der benötigte Strom wird über Solaranlagen auf den Hallendächern gewonnen.