Neubau Wohngebäude Friedberger Landstraße, Frankfurt

Gewerblicher Auftraggeber / Neubau

An der Friedberger Landstraße, Frankfurt entstand ein zukunftsweisendes Wohnbauprojekt, das eindrucksvoll zeigt, wie urbaner Wohnraum nachhaltig, ästhetisch und effizient in Holzbauweise realisiert werden kann. Das sechsgeschossige Gebäude (Gebäudeklasse 4) setzt neue Maßstäbe für urbanes Wohnen.
    • Standort: Frankfurt am Main, Friedberger Landstraße
    • Bauweise: Massivholzbau (Decken und Wohnungstrennwände) & Holzrahmenbau-Außenwände
    • Gebäudetyp: Mehrgeschossiger Wohnungsbau (6 Geschosse)
    • Energetischer Standard: KfW 40 Plus
    • Fassade: Markante hinterlüftete, bunt gestaltete Profilglasfassade, getragen von Außenwänden in Holzrahmenbauweise als architektonischen Blickfang
    • Metallfreie Holzverbindungen: Die Massivholzteile wurden innovativ mit x-Fix Holzverbindern nahezu ohne metallische Hilfsmittel montiert
    • Sichtbare Holzästhetik: Deckenunterseiten in Holzoptik
    • Stahlbeton-Hybridkern: Ein zentraler Treppenhauskern aus Stahlbeton sorgt für die notwendige Aussteifung und höchste Brandsicherheit
    • Bruttogrundfläche (BGF): 1.212 m²
    • Bruttorauminhalt (BRI): ca. 3.634 m³
    • Wohneinheiten: 9 Wohneinheiten (unterschiedliche Größen, inkl. einer rollstuhlgerechten Wohnung)
    • Suffizientes Wohnkonzept: Optimierter Flächenverbrauch von durchschnittlich nur 27,8 m² Wohnfläche pro Person bei maximalem Wohnkomfort
    • Gemeinschaftliche Nutzung: Neben den privaten Wohnungen bietet das Gebäude einen Erdgeschoss-Gemeinschaftsraum mit Küche sowie ein flexibles „Jokerzimmer“ im Dachgeschoss für Gäste oder Homeoffice.
Energie & Effizienz (KfW 40 Plus)
Das Projekt unterschreitet die Anforderungen an ein KfW 40 Plus-Haus. Durch eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine hauseigene PV-Anlage wird der Energiebedarf minimiert und nachhaltig gedeckt. Der erzeugte Strom wird primär direkt im Gebäude genutzt.

Ökologische Verantwortung trifft urbanen Komfort
Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie die Bauwende in der Praxis gelingen und wie suffizientes Wohnen auf optimierter Fläche die Ressourcen schonen kann. Durch den Verzicht auf metallische Verbindungsmittel und den konsequenten Einsatz von Holz wird CO₂ langfristig im Gebäude gebunden. Die Auszeichnung unter den Top 25 des DAM Preises für Architektur unterstreicht die bundesweite Signalwirkung dieses Vorzeigeprojekts.

Fotos: Thilo Ross